Tiger fressen keine Yogis

 

Helge Timmerberg:
Tiger fressen keine Yogis. Stories von unterwegs.
Mit einem Vorwort von Sibylle Berg.

"Ein Tiger raubte ihm die Hände, die Zunge biß er sich während eines Malariaanfalls selbst ab, und sein linkes Auge verlor er bei dem Streit mit einem afghanischen Widerstandskämpfer, den er um zwei Kilo Haschisch erleichtern wollte."

So hätte es kommen können.

Aber eines kann man Helge Timmerberg nun wirklich nicht nachsagen: er hätte nicht gelebt. Daß sein gesamtes Leben bislang ein langer, wilder, bunter Trip durch innere und äußere Welten war, davon zeugt das Buch mit seinen besten Stories, Reportagen und Abenteuern, das bereits in 2. Auflage vorliegt:

Tiger fressen keine Yogis versammelt die besten Geschichten, Reportagen und Abenteuer von Helge Timmerberg, die (z.T.) als Originalausgaben in div. Zeitschriften erschienen sind, wie u.a. Merian, Süddeutsche Zeitung Magazin, Die Zeit, Playboy, Tempo, Wiener, Bunte, Prinz oder PUR.

Immer wieder hat sich Timmerberg auf die Suche in die Ferne begeben. Davon zeugen die Stories dieses modernen Nomaden, der ohne Reisen nicht leben kann: z.B. von der Yakuza in Japan, aus Tel Aviv während des Golfkriegs oder zur Pestzeit aus Maharashtra. Er lebte unter Heiligen in Indien und sah das Weiß im Auge des Tigers. Er trifft Waffenschieber und Drogenbarone oder erlebt die Offenbarung des wahren Flamenco in Andalusien.
Doch auch so abwechslungreiche Geschichten, wie eine Reportage über die Sicherheit von DDR-Banken direkt nach der Währungsunion (Nach Erscheinen der Geschichte kam es zu einer Serie von Banküberfällen in der DDR), ein uneigennütziger Viagratest oder Reflexionen über Liebe im Hotel tragen zur spannenden Kurzweil bei.
Sein Ziel ist es, den Geist einer Kultur, einer Stadt, eines Menschen zu erfassen. Dabei zieht sich ein roter Faden durch alle Reportagen: die Kraft Timmerbergs, immer wieder loslassen zu können und dadurch die Inspiration für die Geschichten zu gewinnen.
Gibt er eben noch zynische Kommentare über Prominente im Borchardt (Berlin) von sich, so folgt gleich darauf ein einfühlsamer und wahrhaftiger Bericht über seine Begegnung mit Todgeweihten im Haus von Mutter Theresa in Kalkutta. Dabei bleibt er letzlich immer der Mann "auf der Suche nach dem Guten, Wahren, Schönen" (PUR).

Pressestimmen

"Den ersten richtig großen und tiefen Neid empfand ich, als ich Helge Timmerberg kennenlernte. Er war in meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands und der freieste Mensch, den ich jemals getroffen habe."
 

Sibylle Berg in Allegra

"Er ist kein kühler Intellektueller, sondern hat Herz und Verständnis für die Leute, die er porträtiert."
 

Playboy

"... einer der bekanntesten New Journalists in Deutschland ..."
 

Sebastian Turner (Scholz & Friends) im MediumMagazin

"Sex und Drogen, bitte Überdosis - das ist die Obsession des Reporters, der in märchenhaften Storys Viagra testet, Hasch von afghanischen Rebellen klaut und dabei nie langweilt."
 

GQ Gentlemen's Quarterly, 12/2001, S. 34

"Die Reiseeindrücke des auch als Skandaljournalist bekannten Autors zeugen vom Blick eines rastlosen Menschen, der zu viel gesehen hat, um nicht sehr genau hinschauen zu müssen. (...) immer hat Timmerberg auch 'die letzten Fragen der Menschheit' im Gepäck."
 

Anzeiger (Wien), 19/2001, S. 21

"`Suspension of disbelief ` heißt das Axiom der begnadeten Erzähler: Bring den Leser dazu, seine defensive Tendenz, einen Text zu kritisieren, ihm nicht zu glauben, aufzugeben, verführe ihn, dann kannst du ihm jeden Bären aufbinden. Ein abenteuerliches Buch. Voller Sehnsucht, voller Empathie, voller Verzweiflung und Gelächter. Ich werde es zu Weihnachten allen meinen Feinden schenken, dadurch die Auflage hochtreiben und Frieden stiften. Denn wo man so singt, da laß dich ruhig nieder."
 

Mathieu Carrière in Welt am Sonntag,  02.12.01, Literaturbeilage

"Muss dieser Mann auf Mitleid spekulieren? Helge Timmerberg ist schwerhörig, Legastheniker, raucht wie ein Schlot und kann nicht kochen. (...) Timmerberg las (...) und zwar so wie er erzählte: mit einvernehmender Schnoddrigkeit und einem sagenhaften Gespür für Rhythmus, Timing und Komik. (...) Helge Timmerberg hat seine Berufung gefunden. Ein begnadeter Entertainer."
 

Westfälische Nachrichten, 29.11.01

""* * * * * immer schräg - mal schrill - mal leise - immer witzig. Helge Timmerberg hat ein Buch geschrieben, dass ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Viele kurze wilde Stories berichten von seinen verschiedenen oft kuriosen Reisen.Ob alles authentisch ist? Wer weiß das schon? Aber wie heißt es so schön auf dem Klappentext. "So hätte es kommen können!".
Eins jedenfalls ist sicher. Keine seiner Reportagen ist langweilig. Helge Timmerberg schafft, es seinen Lesern ein so echtes Gefühl für die jeweilige Situation zu vermitteln, dass es mir vor kam als hätte ich die Menschen selbst kennengelernt. Er schreibt mit so viel Witz und Ironie,-einfach klasse. Außerdem ist mir positiv aufgefallen das nirgendwo im Buch auch nur ein bisschen "interlektuelle Bewertung" oder "westliche Überlegenheit" rüberkommt. Timmerberg nimmt die Menschen, dennen er auf seinen Reisen begegnet, wie sie sind und zeichnet ein - nicht immer liebevolles - aber immer lebendiges (!!!) Bild von ihnen.
Mein absoluter Geheimtipp."
 

Rezensent: aus Wiesbaden, bei Amazon.de 1.11.01

"Dabei schafft der Autor aber viel Dichte und Intensität, (...) und ist gerade im Fragmentarischen oft vollständig. Meisterlich sind zum Beispiel einige Passagen zum andalusischen Flamenco, über Tage in indischem Pestgebiet (...) Hier findet Timmerberg ein spannendes Konzentrat aus Ort, Geschehen und eigener Präsenz. Wer so vorbehaltlos Distanzen aufgeben und sich einlassen kann, für den ist Abenteuer eine schnelle Droge."

Badische Zeitung, 4.12.01

"Eine Milliarde Inder können durchaus irren oder Das Hörgerät ist kaputt."
 

Mathieu Carrière interviewt Helge Timmerberg in der taz, 28.1.02

"Hunter S. Thompson warf mit Äxten um sich. Der Reporter Helge Timmerberg über eine Generation von Journalisten, die sich noch traute, Präsidenten zu erschrecken."
 

Der Tagesspiegel, 10.2.02 (Interview)

"Es ist ein Buch, was einem ans Herz geht. (...) Wie ein Märchenerzähler in einem arabischen Land schafft er es, uns mit in seine Abenteuer hineinzuziehen. Man kann mit diesem Buch auf Reisen gehen, ohne sich bewegen zu müssen. (...) Diese Buch kann uns helfen, (...) daß Leben besser zu verstehen. (...) Er ist selbst eine Art Guru geworden, der uns mit teilnehmen läßt an seinen Erfahrungen. (...) Es ist eine Werkzeugkiste dieses Buch. Ein gutes Buch ist für mich wie eine Werkzeugkiste. Man kann sich das Werkzeug rausnehmen, daß man braucht. (...) Dieses Buch ist wie eine Geheimwaffe, die man bei sich trägt und die man zu friedlichen Zwecken einsetzen kann."
 

Mathieu Carrière in WestART, WDR-Fernsehen, 24.01.02

"... alles, immer und aus Prinzip am eigenen Leib erprobt."
 

in münchen, Nr. 5/02, S. 18

"... Timmerberg passt in keine Kiste, in keine Schublade. Er hat ultimativ das gelebt, von dem die meisten nur träumen ..."
 

[030] Berlin, 21.3.02, S. 4

"Lesen an sich ist, wie man im Allgemeinen annimmt, kein besonders großes Abenteuer, aber vorsichtig: Diese Stories haben es in sich. (...) So muss eine Nacht aussehen: leidenschaftlich, authentisch, romantisch und aufregend. Vorlesen im Bett bringt wieder Schwung in die Beziehung, und zwar besonders dann, wenn der Autor Helge Timmerberg heißt."
 

Arpito Bertold Henseler in Oshotimes, 4/2002

"Gore-Tex-Literatur. Packende Reportagesammlungen von Journalisten aus aller Welt. ... es ist der lockere Ton der Schilderungen, der fasziniert. Spannend wird es, wenn der viel gereiste Schreiber die Konsequenzen seiner Instant-Assimilation an fremde Kulturen schildert."
 

Zitty, Nr. 11/2002 (16.-29.5.), S. 74

"Aber immer ist die empathetische Begabung des Autors zu spüren, auch in der dunkelsten Ecke Zutrauen in das befremdliche Leben zu bewahren und wenn nicht Sinn, so doch Hoffnung zu erblicken. Und tatsächlich, in den Momenten, wo der Autor sich ganz zurück- und und nicht mehr wichtig nimmt, zieht der Tiger von dannen, der eben noch anhieb, den Journalisten mit Haut und Haar zu vertilgen. Eine sympathische Eigenschaft, die leider viel zu selten gesät ist. Aber vielleicht ändert sich das ja nach der Lektüre dieses lesenswerten Buches."
 

Mathieu Carrière in Listen, H. 65, 2002, S. 28

"Helge Timmerberg beobachtet nicht nur die Situation an sich, er gewahrt auch sich selbst, den Menschen, der die Situation beobachtet und somit zu einem Teil der ganzen, der wirklichen Geschichte wird. (....) Timmerberg ist ein Sinn- und Wahrheitsucher, der keine Angst vor Grenzbereichen kennt."
 

Lübecker Nachrichten, 7./8.7.2002, S. 11

"Timmerbergs Stories sind nicht nur journalistische Kabinettstückchen: Sie sind Literatur! (...) ein genau beobachtender, ehrlicher und intelligenter Schriftsteller ..."
 

GIG, 11/2002, S. 74

"Die Reisegeschichten des Journalisten Helge Timmerberg fühlen sich an wie eine Fahrt in einer Achterbahn. (...) Dieses Buch macht Spaß, sprüht vor Wortwitz und Ironie und ist die ideale Lektüre für Reisen und lange Winterabende."
 

vegetarisch fit, 12/2002

"Man könnte sie einzeln in der U-Bahn oder vorm Schlafengehen lesen. Tatsächlich aber wird man schon nach der ersten 'Story' hungrig auf die nächste - und möchte selber auf die Suche gehen. Ideales Lesefutter für alle, die gern über Tellerränder schauen."
 

travelchannel.de, 2002

"... Helge Timmerberg (ist) einer der interessantesten, phantasievollsten und stilprägendsten deutschen Journalisten und Autoren unserer Zeit."
 

Allegra, 1/2002, S. 174

"Helge Timmerberg erzählt so, wie er schreibt: lebendig, mitreißend. Der Leser oder Zuhörer ist bei seinen Abenteuern dabei. Lebt mit ihm in Marrakesch und Havanna, lernt die verrücktesten Menschen kennen. Denn zu denen gehört der Autor irgendwie auch."
 

B.Z., 28.12.01

"Selten gab's so viel Spaß zwischen zwei Buchdeckeln."
 

GIG, Nr. 189, 02/2002

"... ehrfürchtig liest der Kultur-Connaisseur seine Berichte abseits ausgetretener Alltagspfade. (...) Helge Timmerberg ist kein Gutmensch, aber sucht nach dem Guten und Schönen."
 

xcentric, 02/2002

"Helge Timmerberg ist (...) ein Eingeweihter und schreibt für uns, als wären wir dabei. Auch die fast 30 anderen Geschichten aus seinem feinen Buch (...) bestechen durch einen ganz besonderen Witz zwischen Zynismus und Herzlichkeit, durch Hellsichtigkeit und zahlreiche Überraschungen. Mehr als nur gute Unterhaltung, ein Höllenspaß."
 

anda - Zeitschrift für Flamenco, 2/3-2002

Lieblingsbücher 2001: Die Top Five der Glamour-Redaktion: "Die witzigsten Reisereportagen: 'Tiger fressen keine Yogis' von Helge Timmerberg (...) Weil man wünschte, man wäre auch dabei gewesen."
 

Glamour, 02/2002, S. 38

"Viele lieben ihn - mit Ausnahme der bayerischen Beamten vielleicht, die vor Jahren eine Reportage über die Pornoindustrie im Freistaat auf den Index setzten. (...) Der Autor macht sich nicht gemein. Aber erhebt er sich auch nicht über seine Protagonisten, er taucht ganz ein in fremde Welten, aber behält stets den Blick des teilnehmenden Beobachters. Nach dem Reiseerlebnis schafft er den Schritt zurück in eine gewisse Distanz, die seinen Geschichten Tiefenschärfe verleiht. (...) Nie ist Timmerberg stärker, als wenn er seine Leser mitnimmt in die Welt da draußen, den indischen Dschungel, das Tel Aviv des Golfkriegs, den Basar in Marrakesch. Und wenn er sie neben aller Exotik auch immer seine eigenen Verwirrungen, Zweifel und ambivalente Faszination miterleben lässt. Darin suchen die Geschichten dieses Reisereporters ihresgleichen."
 

dpa-Basisdienst, 11.03.02

"Eine Freude für für alle Freunde guter Reiseliteratur."
 

Sächsische Zeitung, 26.03.02

"Einmal im Leben Helge Timmerberg treffen - dies könnte der Wunsch vieler Leser nach der Lektüre Timmerbergs Textsammlung (...) sein. (...) Sein häufig ironischer, aber nie respektloser Blick für seine verschiedensten Erlebnisse auf der ganzen Welt macht ihn zu einem ganz besonderen Schreiber."
 

Bremer, 5/2002, S. 78f

"Dabei lernt er (der neugierige Leser) einen unterhaltsamen, rastlosen und auf sympathische Weise egozentrischen Erzähler kennen ..."
 

Stuttgarter Zeitung, 30.5.02, S. 37

"Um Abenteuerluft zu schnuppern muss man nicht unbedingt wegfahren. Man kann auch einfach Helge Timmerbergs fantastische Storys von unterwegs lesen - jede ist ein Erlebnis."
 

Cosmopolitan, 7/2002, S. 178

"Es sind schillernde Episoden, vorgetragen von einem unkonventionellen Journalisten und wundervollen Erzähler, die sein rastloses Unterwegs-Sein spiegeln und ebenso seine Fähigkeit, ganz in einen Schauplatz, dessen Atmosphäre und seine Akteure einzutauchen und deren Stimmung zu reflektieren. (...) Und so pendelt Helge Timmerberg zwischen den Schauplätzen, wechselt von Heiligen zu Huren, vom Erhabenen zum Banalen, ist melancholisch und witzig, bissig und sanftmütig, und dabei nur eines nicht - langweilig."
 

Die neue esotera, 7/2002, S. 37

"... Helge Timmerberg (ist) schon jetzt eine Legende des deutschen Journalismus.(...) und ist seit dem als letzter Reiseschriftsteller Deutschlands in der ganzen Welt unterwegs (...) Von dort schreibt er uns zu Hause gebliebenen Berichte, die a) klar machen,dass die Welt doch noch immer etwas größer ist, als es uns die Tagesschau weiß machen will und das Helge b) noch lange nicht nach Hause kommen wird und/oder das c) zu Hause vielleicht ein ganz anderer Ort ist. (...) wenn man ihn in einem Rutsch durchgelesen hat, dann weiß man hinter her nicht nur mehr Helge Timmerberg und seine Art die Welt zu sehen, sondern auch über sich selbst."
 

Frontpage, Nr. 3, 2002, S. 7

"Könnte mir etwas mehr Wagemut nicht schaden? Verdammt, lebe ich nicht eigentlich das Leben eines Sesselfurzers? Fragen, die nach der Lektüre dieses Buches auftauchen können."
 

IQ Style,  9/2002, S. 90

"Ein wahrhaft fesselndes Buch mit immer neuen Überraschungen und einem Schreibstil, der ein Zuklappen des Buches nicht mehr zulässt."
 

www.lesewelt.de, 10/2002

"Was Timmerbergs Stil auszeichnet, ist eine Riesen-Portion Selbstironie und das Fehlen jeglicher Eitelkeit. Ein enfant terrible, das in die mittleren Jahre gekommen ist, aber immer noch verbal zubeißt wie ein Tiger - auch wenn er keine Yogis frißt."
 

Radio Lora (München), 26.01.2003

"... dass es hier einen Menschen gibt, der mit ungewöhnlicher Eleganz und Lässigkeit schreibt. Er schreibt so, dass man meint, er säße neben einem am Cafétisch und man gerate von seiner Stimme und Geschichte in eine sanfte Trance. Seine Geschichten sind Trips in ferne Welten, bizarr und vertraut, nachdenklich und furchtlos."
 

www.chrismon.de, April 2003

"Nach dem Urlaub weiter auf Reisen zu bleiben, das funktioniert mit Büchern wie dem von Helge Timmerberg."
 

Wirtschaft Osnabrück-Emsland, 9/2003

"Es sind schillernde Episoden, erzählt von einem unkonventionellen Journalisten und humorvollem Erzähler, die sein rastloses 'On the road' widerspiegeln. (...) Nur eines ist er dabei nie: langweilig."
 

Connection special, 69, 11/03

"Buch des Monats "Was diese Geschichten so einmalig macht, ist die Distanzlosigkeit, mit der sich Timmerberg auf alles und jeden einlässt. Berührt er eben noch die drallen Brüste einer japanischen Hure, massiert er kurz drauf einen Todkranken im Sterbehaus von Mutter Theresa in Kalkutta. (...) Sein größtes Verdienst allerdings ist, dass er mit keiner seiner Storys langweilt."
 

Kölner Illustrierte, 1/2002, S. 48

"In der Tat, seinem rastlosen Rasen verdanken wir eine Sammlung knallbunter und spannender Berichte voller Esprit, die uns unter anderem an die entlegensten Orte und zu den verwunderlichsten Menschen dieser Welt bringen."
 

Ixlibris.de, 01/2002

"Timmerbergs Geschichten sind meistens witzig, unkonventionell und frech. Da er überzeugt davon ist, im Auftrag des Herrn unterwegs zu sein, stürzt er sich voller Vertrauen in Abenteuer, die Normalbürger lieber lesen als selbst erfahren. (...) Helge Timmerberg ist ein guter Beobachter. Seine besten Texte zeichnen sich durch Wortwitz, Menschlichkeit und einen ganz speziellen spirituellen Humor aus."
 

Deutschlandfunk Corso, Kultur nach 3, 8.2.02, 15.15 Uhr

"Schreiben ist eine magische Angelegenheit. Und Helge Timmerberg ist einer, mit dem ich gerne auf diesem magischen Teppich wegfliege. Ob in exotische Gefilde oder andere Bewusstseinszustände. Diese kurzen wilden Stories habe ich verschlungen wie indisches Essen. Ich liebe scharfe Speisen, und Timmerbergs Reisegerichte sind hundertprozentig gut gewürzt. Eine Zutat ist immer das Einfühlungsvermögen in fremde Kulturen, eine andere die Verwandtschaft zwischen Humor und Traurigkeit."
 

www.lit4u.de, 12.2.02

"Das Buch ist keine Droge, obwohl manche Reiseberichte LSD-Trips nachempfunden scheinen, sondern Medizin für die Seele. (...) Ein Buch, das Frieden stiftet, trotz oder wegen der Extreme, die er miteinander kollidieren und sich miteinander versöhnen lässt."
 

Mathieu Carrière, in Der Standard (Wien), 16.2.02, Album S. 9

" 'Es ist ja nicht besonders schwer, Erfolg zu haben. Man braucht nur eine zeitlang keine Drogen zunehmen, keinen Alkohol zu missbrauchen und mit einer Frau zusammenleben, die nervt. Dann schafft man was weg.' Helge Timmerberg sitzt im Borchardt und versucht, das Geheimnis von Ruhm und Erfolg zu ergründen. Dabei schüttelt er Sätze wie diesen nur so aus dem Ärmel. (...) Timmerberg schreibt mit dem Bravado eines Rastlosen, der nahe an die Wahrheit herankommt, sie aber niemals fassen kann. Sein Buch ist besser als 'Der gelbe Bleistift'."
 

Flyer (Berlin), 3/02, S. 87

"Das allerschönste dabei ist: Helge Timmerberg kann richtig gut erzählen. Und das nicht nur auf die zynisch-gelangweilte Art des Weltenbummlers, der schon alles gesehen hat und den nichts mehr aus dem Gleichgewicht bringt, sondern in seinen schönsten Momenten schnörkellos und aufrichtig."
 

Wilhelmshavener Zeitung, 27.04.02

"Und diese Stories sind wirklich absolut lesenswert!"
 

Logo. Stadtmagazin Regensburg, 5 /2002, S. 27

"Fazit: wer sich an gewisse Drogen nicht herantraut, der kann mit Timmerberg einen kurzweiligen Insiderblick wagen und dann entscheiden, ob er sich auf diese Erfahrungen einlässt. Denn Timmerberg ist nicht unkritisch: 'Aber Onanie bei Liebeskummer ist in etwa so unterhaltsam wie Kamillentee auf Heroinentzug.' "
 

grow, Nr. 3, Mai/Juni 2002, S. 21

"In bewusstseinserweiternder Mission (...) Helge Timmerberg ist immun gegen die Neurosen der Sesshaftigkeit. Das erste, was auffällt, ist, dass die Stimme, die in diesen Texten spricht, Vertrauen erweckt. Lesen ist ein intimer Akt. Man wüsste vorher schon gern, wen man da eigentlich in seinen Kopf hinein lässt. (...) Auf Fotos wirkt der Mann entspannt, irgendwie so, als sei er immun gegen manche Neurosen der Sesshaftigkeit. (...) Helge Timmerberg ist mehr Erzähler als Reporter und vor allem wohl eine Art Mystiker, weil er sich beharrlich weigert, die Entzauberung der Welt als Tatsache hinzunehmen. Dass der Globus bis in den letzten Winkel erforscht ist, dass es keine Geheimnisse mehr gibt, weil der Massentourismus jeden Fleck auf dieser Erde unter Beschlag genommen hat – dieses ganze Gerede mag ja richtig sein und klingt für jemanden, der sich von Timmerbergs Neugierde und Empathie hat anstecken lassen, doch bloß wie eine schale Ausrede wahrnehmungsfauler Menschen. (...) Es ist in der Tat so, dass man beim Lesen anfängt, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buchs unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind. Angenehm temperiert. Oft cool, aber nie herzlos. Und voller Zauberworte ... (...) Timmerberg ist ein Poet, aber er macht die Welt nicht poetischer, als sie ist. (...) Die ?schönsten Artikel, die jemals in einer Zeitung gestanden haben? ist also keine maßlose Übertreibung; hinzufügen sollte man noch, dass es auch die uneitelsten Artikel sind, die jemals in so disparaten Publikationen wie Stern, Spiegel, Bunte, Bild, Zeit, SZ-Magazin, Tempo, Playboy und Allegra gestanden haben."
 

Oliver Fuchs in: Süddeutsche Zeitung, 17.7.2002, S. 16

"Helge Timmerberg hat großartige Reisebücher geschrieben. Seine jüngsten Bände (...) hinreißend."
 

NWintern, 12/04, S. 9

"Wer Reportagen jenseits des Mainstreams und mit dem Blick für das Besondere schätzt, dem sei ,Tiger fressen keine Yogis' empfohlen."
 

Grafschafter Wochenblatt, 27.12.13

"... verrückt, stets subjektiv und das totale Gegenteil von langweilig."
 

puriy.de, 2.12.12

"Nicht ganz jugendfrei und definitiv nichts für schwache Nerven. (...) Es ist aus fachlicher Sicht gut geschrieben und erzählt sensationelle, fantastische Geschichten."
 

Semesterspiegel Uni Münster, 2/2014, S. 42

 

Rezensionen zur Hörbuchausgabe:

"Mathieu Carrières Stimme - mit weltmännischer Lakonie und kühler Distanz, bringt uns Timmerbergs Erkundungen des Eigenen im Fremden erst richtig nahe."
 

Bayern 2 Radio

"Spannende Geschichten, die von den Inhalten leben und nicht von der schönen und gefeilten sprachlichen Umsetzung."
 

Kölnische Rundschau, 8.10.2002

"Und man hört einem mit viel Sinn für Dramatik erzählenden Reiseschriftsteller zu, der sich einreiht unter die Großen des letzten Jahrhunderts wie Bruce Chatwin, Paul Theroux oder Hunter S. Thompson."
 

Fünfzehn-Fünf, Bayern2Radio, 3.11.2002

"Wer Faszination und einen wilden Trip durch innere und äußere Welten sucht, Sehnsucht und Empathie, Verzweiflung und Gelächter, Witz, Menschlichkeit und einen seltenen, spirituellen Humor, liegt hier richtig."
 

Frankfurter Neue Presse, 21.11.2002

"...der Mann hat eine wunderbare Art, die Dinge ernst, aber nicht so wahnsinnig wichtig zu nehmen."
 

Die Welt, 18.01.2003

"Wirklich empfehlenswert."
 

SpaZz, 11/2011, S. 38

"Gelesen werden die Geschichten von Mathieu Carrière, und auch wenn man vielleicht gerne Helge Timmerberg selbst gehört hätte, ist dies eine sehr gute Wahl. Carrière macht die Stimmungen der Texte spürbar, das Timbre seiner Stimme wird so tief und weich und warm, dass man darin versinken könnte."
 

Morgenpost, 30.1.2003

"Lesenswerte Abenteuer von einem Nomaden der Moderne."
 

nobilis, (Hannover) 3/2013, 70

weitere Pressestimmen:

  • Darmstädter Echo, 21.03.02
  • Hanauer Anzeiger, 13.4.02
  • RWE-Kundenmagazin easy living (Buchtip), Nr. 1 April 2002, S.3
  • mein Journal, 6/2002
  • lespress, 6/2002
  • BEST LIFE, (Interview) Nr. 3/2002, S. 156 (Best Age)
  • Fit for Fun, Buchtipp in 1/2002
  • www.kulturnetz.muensterland.com, 1/02
  • Globetrotter, Nr. 71, Herbst 04, S. 55
  • Surfers, Buchtip in 2/04, S. 78