Hinter diesen Umsturzversuchen stehen die Ideologien von Marx, Lenin und Gramsci und ihren verschiedenen Nachfolgern. Heute laufen sie unter anderem unter dem Banner von »Woke« und »Cancel Culture«. Ab 1920 haben viele Intellektuelle und Künstler, die sich als »Avantgarde« definierten, Propaganda für diese neomarxistische Doktrin betrieben und die kollektivistische, antidemokratische Revolution gefordert.
Anhand fundierter Quellen zeigt der Musikwissenschaftler und Komponist Dr. Tom Sora auf, wie zielstrebig und systematisch Avantgardekünstler, die Feinde der freien, demokratischen Gesellschaft waren, vorgegangen sind, um der radikalen Linken an die Macht zu verhelfen. Sora führt am Beispiel des amerikanischen Komponisten John Cage (1912-1992) vor, auf welche Weise Avantgardekünstler ihre Kunst als Propagandainstrument für die kollektivistische Gesellschaft instrumentalisiert haben, und analysiert die psychologischen Triebfedern ihres Kultur- und Selbsthasses.
Beim Lesen hält man immer wieder inne und sieht erschreckende Parallelen zu aktuellen Phänomenen. Sei es die Zerstörung des Unterrichtssystems, die Abschaffung des Leistungsprinzips, die Aufkündigung wissenschaftlicher Grundsätze oder die Beseitigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Nach der Lektüre dieses Buches ist das Bild des Künstlers Cage als das eines coolen Apostels der Freiheit nicht länger haltbar.
Pressestimmen
Sora hat Recht, wenn er den Avantgarde-Begriff als Kampfbegriff kritisch beleuchtet.
Dr. Tom Sora hat mit diesem Werk einen wichtigen Beitrag zur Debatte über die Zukunft unserer Gesellschaft geleistet.
Ich kann die Lektüre nur allen empfehlen, die sich dagegen aufbäumen, dass die westliche Kultur in „Schlamm und Dreck“ versinken soll.
Sora gelingt es in gut leserlicher Sprache, die Komplexität dieser historischen Entwicklung abzubilden. (…) mit einer Klarsicht, die zuweilen den Atem nimmt. (…) wer sich Zusammenhänge bewusst machen möchte und vor allem auch eigenen Denkfallen auf die Spur kommen möchte, sei das Buch wärmstens empfohlen.
Wer bisher dachte, dass Cancel Culture, die ausufernde „Wokeness“, Abschaffung des Leistungsprinzips oder die ganzen anderen linken Auswüchse Phänomene der Neuzeit seien, der irrt. Alles begann schon sehr viel früher, wie Tom Sora in seinem Buch beschreibt. (…) Sora beschreibt und belegt sehr detailliert, dass Totalitarismus, Bevormundung, Zerstörung des Bewährten und Gewohnten stets und samt und sonders von Links ausgeht. (...) Das Buch ist somit als Standardwerk zum Thema zu betrachten und gehört in die Sammlung eines jeden, der sich den gesunden Menschenverstand bewahrt hat!
Ich habe das Buch sehr gern gelesen. (…) und mich bei dem Streifzug durch die Geschichte (…) in guter Reisebegleitung gefühlt.
Dabei fallen immer wieder Perlen des Verständnisses unserer Gegenwart ab. (...) Eine der wichtigsten Lehren des Buchs bleibt, dass sich hinter dem scheinbaren Individualismus und der „Freiheitsliebe“ des sich einzigartig und idiosynkratisch gebenden Künstlers Cage eigentlich der Kollektivismus und Totalitarismus, also eine Umwertung der Werte, nicht aber die Abschaffung von Macht steckt.
Tom Sora hat mit seinem höchst aktuellen Werk (…) eine bestechende Vorgeschichte dieser links-woken Horrorstory vorgelegt. (…) Immer wieder sprengt Sora in seinem Buch das allzu simple, zeitgeistige Denkschema aus „links = gut“ und „rechts = böse“.
Wer den gegenwärtigen Erfolg der Woke-Bewegung, Cancel Culture, Critical Race Theory und Queerismus verstehen will, sollte unbedingt zu Tom Soras Buch greifen. Nur wer die Vorgeschichte kennt, kann begreifen, was sich gegenwärtig abspielt und Gegenwehr leisten.
Die von Cage angestrebte Zerstörung von Sinn, Sprache und Unterscheidungsfähigkeit betrachtet der Autor dabei als Vorläufer heutiger universitär-linker Bewegungen.
Der Komponist und Musikwissenschaftler Dr. Tom Sora (*1956 in Bukarest) promovierte nach Orgel- und Musiktheorie-Studien in Bukarest, München und Stuttgart im Fach Ästhetik an der Sorbonne in Paris. In seiner Dissertation (2004) setzte er sich mit den ideologischen Prinzipien der Stadtplanung von Th. Morus und Le Corbusier auseinander. In seinem nächsten Buch (2017) beschäftigte er sich mit Kompositionen von György Ligeti. 2007 erhielt er den Förderpreis der Stadt München für Komposition. Es folgten zahlreiche Kompositionsaufträge z. B. vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Musikwissenschaftler ist er auch Musikpädagoge. Vor dem Hintergrund seiner persönlichen Erfahrung mit dem Kommunismus versteht sich Sora zudem als eine Art Anwalt der westlichen Kultur – die sich in einer epochalen Krise befinde. Neben seiner Webseite (www.tomsora.de) betreibt er den kritischen Blog www.tom-sora-for-western-culture.de.